Der Reichenbacher Turm

Görlitz, das Zentrum der Niederschlesischen Oberlausitz, zählt mit seinen zahlreichen historischen und baukünstlerisch bedeutenden Denkmalen zu den interessantesten Städten Sachsens. Straßen und Gassen, harmonisch gesäumt von Bauten unterschiedlicher Epochen, berichten von einer bewegten Geschichte und offenbaren noch heute einiges vom buntem Treiben der Handelsplätze und Lebensweise unserer Vorfahren. Nur selten findet man Städte mit solch umfangreichem Alstadtkern, so wird ein Besuch in Sachsens östlichster Stadt wahrlich zum Ausflug in die Vergangenheit.

Eine große Zahl von Grün- und Parkanlagen lädt zu Spaziergängen ein und für Ausflüge ins Umland mit Naturdenkmalen und Sehenswürdigkeiten in großer Zahl ist Görlitz ohnehin ein Idealer Ausgangspunkt.

Görlitz kann dank seiner verkehrsgünstigen Lage aus allen Richtungen, ob Autobahn oder Schienennetz gut erreicht werden. Als wichtigste Verbindungen seien die Autobahn A4, die Bundesstraßen 6, 99 und 115 sowie die Bahnlinien Dresden - Görlitz und Berlin - Görlitz erwähnt.

In der Innerstadt bestehen Parkmöglichkeiten am Obermarkt, Klosterplatz, Elisabethstraße und Jakob-Böhme-Straße.

Nicht unerwähnt sollte übrigens bleiben, dass Görlitz als Ort auf dem 15. Grad östlicher Länge, der nahe an der Stadthalle verläuft, eine weitere Besonderheit aufweist. Dieser Meridian bestimmt die Mitteleuropäische Zeitangabe. Auf diese Weise hat hierzulande wohl ein jeder durch den obligatorischen Blick zur Uhr mehrmals am Tage, wenn auch unbewusst, mit der bewundernswerten Stadt an der Neiße zu tun.

Brüder Straße